Primäre und sekundäre Immundefekte in Österreich
Juli 2026
Primäre und sekundäre Immundefekte: Bedarfserhebung in Österreich aus Betroffenensicht
Wie erleben Menschen mit primären und sekundären Immundefekten ihre Versorgung in Österreich?
Gemeinsam mit der Österreichischen Selbsthilfegruppe für primäre und sekundäre Immundefekte (ÖSPID) hat die Patientenstimme 228 Betroffene und Angehörige betroffener Kinder befragt.
Die Ergebnisse zeigen deutliche Herausforderungen: Von ersten Beschwerden bis zur endgültigen Diagnose vergehen durchschnittlich 5 Jahre. In dieser Zeit suchen die Betroffenen im Schnitt sechs verschiedene Ärzt:innen auf.
Knapp zwei Drittel der Patient:innen mit einer Immunglobulin-Therapie berichten von Problemen bei der Bewilligung durch Krankenkassen. 76 % der Betroffenen mit längeren Therapieunterbrechungen erkrankten während dieser erzwungenen Therapiepause.
Die Studie zeigt außerdem, dass sich Betroffene mit ihren Beschwerden nicht ausreichend ernst genommen fühlen und die Erkrankung den Alltag sowie das Familien- und Berufsleben erheblich beeinträchtigt.
Jetzt den Studienbericht herunterladen und alle Hintergründe und Analysen aus Sicht der Betroffenen entdecken:

